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Bombenfund am Bahnhof

09.02.2020

Bei Sondierungsarbeiten am Bahnhof Rosenheim wurde am Sonntagmittag eine Fliegerbombe entdeckt. Der Kampfmittelräumdienst Bayern wurde verständigt und ein dreiköpfiges Sprengmeisterteam (Thienert/Scheibunger/Bach) kam an die Fundstelle zur genaueren Beurteilung und Bewertung der Lage. Gleichzeitig traf sich in der Hauptfeuerwache die Führungsgruppe Katastrophenschutz“, um eine voraussichtliche Räumung vorzubereiten. Die Polizei forderte zusätzliche Kräfte an. Der Blindgänger lag in einer Tiefe von ca. 3 Meter und die Freilegung gestaltete sich schwierig, sodass erst gegen 17:30 Uhr feststand, dass es sich um eine 250 kg Bombe (500lbs) handelt, die noch am gleichen Tag entschärft werden soll. Aus Sicherheitsgründen wurde für die Evakuierung ein 500 Meter Radius festgelegt. Am Bahnhof Rosenheim hielten ab sofort keine Züge mehr, während der Entschärfung war der Zugverkehr vollkommen eingestellt. In der Luitpoldhalle wurde vom MHD eine Sammelstelle eingerichtet. Einsatzkräfte der Polizei, der Feuerwehren, des THW und des BRK begannen nach der Einteilung und Einweisung durch den Örtlicher Einsatzleiter Mario Zimmermann gegen 19:30 Uhr mit der Räumung des Gebietes. Gegen 22:15 Uhr erhielt der Sprengmeister die Mitteilung, dass die Räumung abgeschlossen ist und er mit der Entschärfung beginnen könne. 75 Minuten später kam die Rückmeldung „Bombe entschärft und verladen“. Die Bewohner des Sperrbereiches konnten in ihre Wohnungen zurückkehren. Der Einsatz hat wieder gezeigt, dass die Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen, mit der Polizei und dem Führungsstab hervorragend funktioniert.

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Bombenfund am Bahnhof