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Freiwillige Feuerwehren der Stadt Rosenheim
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20.06.2010 · 'Kein Jubiläumsgeschenk, sondern echt notwendig!' | Dekanin Hanna Wirth, die zusammen mit Stadtpfarrer Andreas Maria Zach den Festgottesdienst hielt, brachte die Ideale der Feuerwehrdienstleistenden in ihrer Predigt bei der Fahrenweihe der Rosenheimer Feuerwehr auf den Punkt. Der Feuerwehr könne man für ihren selbstlosen, oft gefährlichen Dienst, nicht genug danken.
In einer kurzen Ansprache ging auch Pfarrer Zach auf den Feuerwehrdienst ein. Besonders sei auch die Krisenintervention ein wichtiger Bestandteil in der gemeinsamen Arbeit, sagte Zach. Das Fest, bei dem neben der neuen Fahne ein neuer Rüstwagen sowie ein Fahrzeug für die Brandschutzerziehung geweiht wurden, fand wegen des schlechten Wetters in der großen Fahrzeughalle statt, die bis auf den letzten Platz gefüllt war. Mit dabei waren auch viele Wehren aus dem Landkreis, von befreundeten Wehren und des Patenvereins Kolbermoor. Im Mittelpunkt stand während des Gottesdienstes die Weihe der neuen Fahne. Zur neuen Fahne gehören Fahnenbänder. Sie wurden von Irmi Maier als Fahnenmutter, Sandra Boschem als Fahnenbraut und Elisabeth Schnitzelbaumer überbracht, die das Trauerband an die neue Fahne geheftet.
In ihrer Ansprache würdigte Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer zum 150. Jubiläum der Stadtfeuerwehr die Arbeit der Feuerwehr. Die Stadt und ihre Bürger könnten froh und stolz darauf sein, dass es Menschen gibt, die im Ehrenamt derart großartiges leisten, sagte die Oberbürgermeisterin. Der neue Rüstwagen sei kein Geschenk zum Jubiläum sondern eine notwendige Ersatzbeschaffung für den Schutz der Bürger. Im Anschluss an ihre Rede übergab die Oberbürgermeisterin die Fahrzeugschlüssel an die beiden Kommandanten Hans Meyrl und Mario Zimmermann. Ebenso übergab Heinrich Hallhuber von der Herstellerfirma des Rüstwagens Ziegler den obligatorischen Schlüssel.
In einer kurzen Ansprache wies Meyerl auf die Notwendigkeit des Ersatzfahrzeuges hin. So sei der alte Rüstwagen nach 34 Jahren inzwischen wirtschaftlich nicht mehr reparabel gewesen. Mit dem neuen Fahrzeug sei man wieder auf dem Stand der Technik und für entsprechende Einsätze gerüstet. An der Finanzierung des neuen Fahrzeugs im Gesamtwert von 353.000 Euro beteiligte sich der Freistaat mit 105.000 Euro. Das zweite Fahrzeug, das der Brandschutzerziehung dient, ist eine Anschaffung des Feuerwehrvereins zusammen mit diversen Sponsoren.
Begonnen hatte das Festwochenende bereits am Freitag mit der Totenehrung am Kriegerdenkmal in der Herbststraße. Anschließend fand das Weinfest mit der Gruppe „zwoa moi zwoa“ statt. Am Samstag stand das Sommerfest auf dem Programm, das mit den „Chiemseecowboys“ ebenso komplett in der Halle abgehalten werden musste.
Quelle: jre / www.rosenheim24.de v. 20.06.10










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